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Tangerine Dream live in Stuttgart

Mit der "Phaedra Farewell Tour" machte Tangerine Dream am letzten Dienstag auch Station im Stuttgarter Theaterhaus. Während ich vor einigen Jahren beim "One Night in Space"-Konzert in Frankfurt nicht dabei sein konnte, habe ich mir diesmal schnellstmöglich eine Karte besorgt. Als bekennender Anhänger der elektronischen Musik sollte man einmal im Leben TD live gesehen haben. Ich war auf das Konzert sehr gespannt, hatte aber keinerlei große Erwartungen. Die Konzerte von TD kenne ich von verschiedenen DVDs und sicher wird das Konzert in Stuttgart ähnlich wie die vergangenen sein. So war es dann auch: Die Bühne war nach üblichem Muster unter den Musikern aufgeteilt. In der Mitte standen zwei hohe Racks mit Synthies und anderen Geräten. Zwei sehr große Monitore zeigten die Oberfläche von Softwaresynthesizern. Ob diese tatsächlich auch live verwendet wurden oder nur als "Schmuck" fungierten, erschloss sich mir nicht wirklich. Die mir bekannten Konzert-DVDs glä...

Fünf Tage Wandern auf dem Harzer Hexen-Stieg

In meinem letzten Harz-Urlaub 2011 legte ich für mich fest, dass ich irgendwann in meinem Leben einmal den Hexenstieg bezwingen will. Nun ist bekanntlich "irgendwann" ja oftmals nie. Wer mich aber kennt, der weiß, dass ich in der Regel die Dinge auch umsetze, die ich mir vornehme. Also fragte ich im letzten Jahr meinen besten Freund Johnny, ob er Lust auf die Tour hätte. Er sagte natürlich zu und ich machte mich an die Planung. Nach einigen Recherchen im Internet fand ich einen Anbieter aus Goslar, der ganz gut passte. Ich wählte die Tour in fünf Etappen mit Gepäcktransport - das ist bequem und würde ich jedem anderen, der die Tour machen will, empfehlen. Auf Grundlage der offiziellen Wanderkarte plante ich die einzelnen Etappen wie gewohnt mit komoot. Einen Gesamtüberblick über die Strecke habe ich mit den einzelnen aufgezeichneten Tracks mit Google Earth gebastelt. Letzten Sonntag war es dann soweit: Auf nach Osterode, von wo die erste Etappe startete. Am Abend hat...

Tschüss 2013!

Irgendwie bin ich ja froh, dass das Jahr 2013 nun zu Ende geht. Ich will nich sagen, dass es ein schlechtes Jahr war. Aber es war doch geprägt durch die Probleme mit meinem Rücken und darin mündend zwei Krankenhausaufenthalten mit Bandscheiben-OP. Und wäre das nicht schon blöd genug, war das Timing perfekt: Einmal über Ostern und dann während unseres geplanten Weihnachtsurlaubes (der natürlich ins Wasser fiel) und im Nachgang dazu noch einmal "on top" über die Weihnachtsfeiertage. Ach ja, damit waren es dann drei Krankenhausaufenthalte. Naja, nun scheint wohl alles wieder in Ordnung zu sein, auch wenn ich ab und zu noch "aua" sagen muss. "Das vergeht", sagte man mir. Das Jahr bestand aber nicht nur aus diesem Thema - zum Glück! Es gab viel Natur, die es zu erwandern galt. Sei es ein Tagesausflug irgendwo in die Nähe oder die Urlaube in Zell am See und im Thüringer Wald, wobei letzterer eher verregnet war. Zell am See kannte ich noch nicht und umso spanne...

Cowboy

Mal wieder bin ich für zwei Tage beruflich in Dresden und ich habe das Gefühl, dass ich mich hier in Sachsen heimischer fühle als nirgendwo anders auf der Welt. Klar, wo man herkommt, vergisst man nicht und man wird immer eine Bindung zu den Wurzeln haben. Da kann das derzeitige Leben noch so perfekt und toll sein. Als ich gestern durch einige Orte hier gefahren bin, dachte ich zurück an die hier verbrachten 27 Jahre. An Menschen, die in mein Leben traten und es wieder verließen oder noch immer in meinem Leben sind, an glückliche und traurige Momente. Im Auto lief gerade das Album "Cowboy" von Erasure, welches ich damals rauf und runter hörte - in meiner ersten eigenen Wohnung. Irgendwie fühlte ich mich wie damals. Und wieder einmal sind mir die Unterschiede aufgefallen, wie man hier miteinander umgeht und ich vermute, dass ich in den 13 Jahren in Karlsruhe es noch immer nicht geschafft habe, mit der unterkühlten Art vieler Menschen (nein, nicht alle) dort umzugehen. Da stell...

Wanderung: Am Altrhein bei Eggenstein

Link zur Tour:  http://www.komoot.de/tour/993790

Wandern im Hochgebirge und atemberaubende Landschaften

Unser diesjähriger Frühlingsurlaub im Mai sollte wieder in die Berge gehen. Diesmal haben wir uns für Zell am See in Österreich entschieden. Eigentlich ist die Gegend bekannt für hervorragende Wintersportbedingungen. Aber auch zum Wandern soll es wohl viele Möglichkeiten geben. Doch bevor ich weiterschreibe, hier zunächst einmal dieses beeindruckende Panorama vom höchsten Berg im Land Salzburg, dem Kitzsteinhorn: Solche Landschaften sollten uns nun die ganzen Tage begleiten - was für tolle Aussichten! Aber auch der Blick vom Balkon des Hotels war immer wieder sehenswert. Direkt am See gelegen, konnte man zum Kitzsteinhorn und zur Schmittenhöhe oberhalb von Zell schauen Vorausgesetzt, die Berge lagen nicht im Nebel. Bevor es uns aber auf die Berge zog, begannen wir ganz harmlos mit einem Rundgang durch Salzburg. Das Wetter war an diesem Tag eher nass und die Stadt wirkte nicht sonderlich schön. Vielleicht lag es daran, dass ich mit dieser Stadt nicht wirklich viel anfange...

Aktivurlaub im Thüringer Wald

Mit Erholung hatte dieser Urlaub nicht viel zu tun - aber es war trotzdem entspannend und sehr ausgleichend. Für eine Woche ging es in den Thüringer Wald - eine Region, durch die ich immer nur mit dem Auto gefahren bin, aber nie erkundet habe. Unsere "Basis" haben wir im Hotel "Arcadia", einem Vier-Sterne-Haus in Suhl, aufgeschlagen. Das Hotel war super - großes Zimmer, netter Service, leckeres Essen und einen granidiosen Blick über Suhl in den Thüringer Wald hinein. Das machte natürlich Lust, die nahe Gegend zu erkunden - der berühmte "Rennsteig", wohl der älteste und längste Wanderweg Deutschlands, lag ja vor der Haustür! Die Wanderungen plante ich diesmal nicht mit einem herkömmlichen Wanderführer, sondern über die Website www.komoot.de . Hier kann man sich Touren vorschlagen lassen oder selbst Routen erstellen. Durch die Fotos von anderen Usern bekommt man auch gleich einen kleinen Vorgeschmack auf das, was einen erwartet. Weiterhin sind die Str...

Kim Wilde live in Stuttgart

Nachdem ich im letzten Jahr auf das Kim Wilde-Konzert in Mannheim krankheitsbedingt verzichten musste, hat es gestern abend dann doch noch geklappt: Die Pop-Ikone der 80er im Theaterhaus Stuttgart. Ich war wie immer sehr gespannt. Natürlich gab es eine Vorgruppe. Bisher habe ich nur sehr selten wirklich gute Vorgruppen erlebt. Doch was da gestern " 2 the Universe " geboten hat, ging über die übliche Qualität einer Vorgruppe hinaus. Tolle, mitreißende und kraftvolle Songs in einer Performance, die kaum zu übertreffen war. Ich hätte mir gut und gerne ein ganzes Konzert mit ihnen angesehen. Hoffentlich wird man noch viel von ihnen hören ... Doch dann kam Kim. Und ich erlebte sie so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: sympathisch, lustig und absolut authentisch. Sie hatte wohl nie diese Star-Allüren; und auch gestern war sie witzig und nahm sich wohl selber nicht immer so ganz ernst. Sie und ihre Musiker hatten wirklch Spaß auf der Bühne und es gefiel ihnen, dem Publikum rich...

Ein Abend im Zen-Dojo Karlsruhe

Schon lang hatte ich es mir vorgenommen. Gestern nun konnte ich einen Abend im Zen-Dojo Karlsruhe erleben. Seit einiger Zeit betreibe ich mehr oder weniger regelmäßig die Praxis des Zen, das Zazen. Das ist nichts weiter als in einer "typisch meditativen" Körperhaltung zu sitzen und zu versuchen, konzentriert den Geist zu befreien, damit dieser zum eigentlichen Ursprung zurückkommen kann. Das Zazen wird im Zen-Buddhismus praktiziert. In allen Linien des Buddhismus stellt die Meditation die zentrale Rolle dar; jedoch unterscheiden sich die Inhalte der Meditation voneinander. Beim Zazen ist der Kopf leer, man denkt an nichts. Das klingt relativ einfach. Doch wer einmal versucht hat, ganz bewusst an nichts zu denken, weiß wie schwer das ist. Diese Form der Meditation kann sehr anstrengend sein - nicht nur für den Geist, sondern auch für den Körper. Unabdingbar ist eine korrekte Haltung: gekreuzte Beine (am besten im vollen Lotussitz), gerader Rücken, die Hände liegen vor dem K...

Zwei Konzerte - ein kurzer Rückblick

Auch wenn es schon ein paar Tage her ist, so will ich noch über zwei Konzerte einige Worte verlieren. Leider bin ich nicht eher dazu gekommen, da ich derzeit beruflich sehr eingespannt bin. Das erste Konzert ist das zweite Jarre-Konzert für mich in diesem Jahr, diesmal in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt am 09.11.2011. Dafür habe ich mir drei Tage Urlaub genommen und das gleich mit einem Besuch bei meinen Eltern verbunden. Eigentlich wollten sie ja auch mit zum Konzert und ich hatte drei Karten mit wirklich wunderbaren Sitzplätzen. Da es aber meiner Mutter nicht gut ging, bin ich allein von Meerane nach Erfurt gefahren (die beiden Karten habe ich ersetzt bekommen - ich hatte zum Glück eine Ticketversicherung abgeschlossen). Schon die ca. 100 km Fahrt nach Erfurt auf der A4 war ein kleines Abenteuer, denn es war richtig dick Nebel. Irgendwann kam ich dann an der Messehalle an, parkte mein Auto und ging frierend in die Halle. Ein paar Butterbrezeln stärkten mich (es waren gl...

Jean Michel Jarre in Frankfurt

Gestern Abend in der Festhalle der Main-Metropole: Fast ausverkauftes Haus für einen Mann - Jean Michel Jarre. Bereits im Frühjahr letzten Jahres tourte er durch verschiedene Hallen Deutschland und auch in diesem Herbst ist er wieder hier. Ich wollte mir das natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn ich ihn im letzten Jahr drei Mal live gesehen habe und auch wenn die Karte stolze 90 Euro kostet. Zu gespannt war ich auf die Änderungen der Setlist, die er ankündigte. Wie auch damals kam er wieder vom hinteren Bereich der Halle nach vorn auf die Bühne und lief an den Besuchern vorbei. Und wie damals in Leipzig kam er an mir vorbei und begrüßte auch mich mit Handschlag. Bühnenbild und Licht/Laser waren so wie im letzten Jahr, ich denke da nur an den überdimensionalen imaginären Synthesizer bei Equinoxe 6, an die schönen Laser bei Equinoxe 4, an die Live-Kameraeinspielungen bei einigen Stücken usw. Der Sound war ganz ordentlich, auch wenn meiner Meinung nach am Anfang fast etwas...

POND-Spacenight und Herbstsonne in Dresden

Vergangenes Wochenende meinte es das Wetter ausgesprochen gut mit uns - Sonne satt über Dresden. Und es gab einen oder auch mehrere Gründe, in die sächsisches Landeshauptstadt zu reisen ... Für Freitag Abend war nach langer Zeit mal wieder ein Konzert von POND angesagt. Da Wolfgang "Paule" Fuchs aber lieber in den neuen Bundesländern unterwegs ist und sich das Theater "Wechselbad" in Dresden ausgesucht hat, blieb mir nichts anderes übrig, als die Reise anzutreten. Schließlich wollte ich ihn nach 15 Jahren endlich wieder einmal live sehen! Da bot sich doch die Gelegenheit, dies zusammen mit Johnny zu erleben, denn auf den beiden POND-Konzerten von 1990 und 1996 waren wir gemeinsam. Sehr gespannt gingen wir in das Theater und waren überrascht, welche Promotion aufgefahren wurde: CDs, DVDs, Plakate, ... Das kannte ich bisher nicht von POND, hat aber einen guten Eindruck gemacht. Der Saal war relativ klein und die Sitzreihen eng, aber irgendwie stimmte das Ambiete. ...

Mal wieder Urlaub im Harz

Wie auch schon 2008 ging's im Spätsommer diesen Jahres für eine Woche in den Harz. Und was 2008 leider etwas zu kurz kam, sollte dieses Jahr doch etwas ausgiebiger genossen werden: das Wandern durch diese tolle Landschaft. Die Anreise am Sonntag verlief problemlos. Im Hotel in Wernigerode gab es jedoch eine Enttäuschung: das Zimmer war winzig und es gab noch nicht einmal einen Schrank, um die Koffer auszupacken. Das sah bei der Buchung im Internet alles ganz anders aus. Also erst einmal beschweren und fragen, was das soll. Man zeigte sich einsichtig und bat um etwas Zeit, um Alternativen zu prüfen. In der Zwischenzeit versuchten wir, ein anderes Hotel zu bekommen, was sich jedoch als aussichtlos herausstellte. Dann gab es eine Lösung: die erste Nacht in dem kleinen Zimmer musste sein, dafür bekamen wir aber ab dem nächsten Tag eine Ferienwohnung für nur 10 EUR mehr pro Tag. Gut, so haben wir das dann auch gemacht un der Urlaub war gerettet. Wir teilten uns die Tage bis S...

Jubiläumskonzert in der KlangOase im Mannheimer Luisenpark

Eher spontan haben wir uns gestern Abend auf den Weg nach Mannheim gemacht, um wieder einmal dem Luisenpark einen Besuch abzustatten. Normalerweise tun wir sowas nachmittags und vor allem bei Sonnenschein. Doch es gab einen besonderen Grund: Die KlangOase im Mannheimer Luisengarten feierte ihr 15jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gab der Mannheimer Musiker Peter Seiler , der neben der Musik für die KlangOase auch Musik für das Mannheimer Planetarium macht, ein OpenAir-Konzert. Ich habe ihn vorher noch nie live gesehen und war also sehr gespannt. Die KlangOase war sehr schön eingerichtet, es gab etwas zu Essen und zu Trinken und als wir ankamen, waren schon recht viele Leute dort. Wir suchten uns zwei schöne Liegestühle aus und warteten auf das, was da kommt. In der Zwischenzeit wurde Licht und Laser eingerichtet, was auch ganz interessant war. Plötzlich sprach uns ein freundlicher Herr an und meinte, dass die Liegestühle, auf denen wir sitzen, extra kosten. Naja wir haben uns auch...

Es war einmal .... ein Bahnhof

Bei meinem letzten Kurzbesuch in meiner Heimatstadt Meerane schaute ich mir mal das an, was vom Bahnhof und den Bahnanlagen übrig geblieben ist. Die Deutsche Bahn AG gestaltet den Streckenabschnitt durch Meerane komplett neu und tauscht Gleise und Oberleitungen aus. Das ganze passiert im Rahmen des Ausbaus der "Mitte-Deutschland-Verbindung". Es ist ein ziemlich großes Vorhaben und hinterlässt Spuren. Hier stand mal eine Brücke: Die Straße überquerte die Bahnanlagen. Nach mehr als 30 Jahren wird sie durch eine neue ersetzt: Im linken hinteren Bereich stand das Bahnhofsgebäude. Da es nicht mehr genutzt wurde, ist es verfallen und wurde abgerissen. Nun soll ein "moderner Haltepunkt" an die Stelle kommen - Standard so wie überall, nichts mehr Individuelles: Hier kommen wieder Gleise und Oberleitungen hin (Strecke Richtung Gößnitz):