Freitag, 31. Dezember 2010

Kommentare als RSS

Hier mal eine technische Info: Ab sofort können auch die Kommentare meiner beiden Blogs als RSS abonniert werden (in der rechten Leiste unter "Abonnieren").

Nun wünsche ich aber erst einmal allen Lesern meiner Blogs einen guten Start in das neue Jahr 2011!!

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Auch ein Ausdruck von Vergänglichkeit

Der Bahnhof in Gößnitz - oder was von ihm übrig ist - kurz vor Weihnachten.

Netvibes oder Google Reader?

Neben meiner spirituellen Findung habe ich grad noch ein ganz profanes Problem. Bisher habe ich meine Feeds auf www.netvibes.de verwaltet. Das geht eigentlich ganz gut, wenn man sich dran gewöhnt hat. Da ich aber andere Dinge mehr und mehr zu Google verlagere (Blog, Fotos, Kalender, selbst einige Textdokumente), fiel mit der Google-Reader vor die Füße. Auch der ist hübsch und meiner Meinung nach besser zu bedienen. Wie alle anderen Google-Dienste kann er über Add-Ons schön in den Browser integriert werden.

Naja, derzeit habe ich beide Dienste parallel, um irgendwann eine Entscheidung zu treffen. Manchmal tu ich mich damit aber auch schwer ... tse ;-)

Samstag, 18. Dezember 2010

Urlaub im Chaos

Auch wenn diese Überschrift ein wenig reisserisch klingt, so genügt doch ein Blick auf das Bild, welches in den letzten Tagen in Meerane entstand. Zum Glück ist es nicht mein Auto ...


Der schon traditionelle Adventsurlaub in Sachsen und Thüringen war dieses Jahr etwas anders. Wir hatten uns etwas mehr vorgenommen, was wir jedoch aufgrund des Wetters nicht machen konnten. So war der Ausflug ins Erzgebirge und somit der Besuch bei meiner Studienfreundin Gabi nicht möglich, da viele Straßen gesperrt waren. Gabi sagte nur am Telefon, dass sie vier Stunden lang mit dem Schnee gekämpft hat und bis zum Bauch in dem weißen Zeug stand.

Auch unsere anderen Ausflüge waren teilweise improvisiert: Wir verzichteten auf einiges und fuhren sogar mit der Bahn - und das soll schon was heißen. Bis Leipzig hat es allemal gereicht, dort haben wir uns nach einem Besuch auf dem schönen Weihnachtsmarkt abends mit Stefan getroffen. Ein Abstecher nach Chemnitz und sogar Jena und Gera war drin - weiter gings jedoch nicht.

Naja, auch wenn der Schnee den kurzen Urlaub etwas beschwerlicher gemacht hat, so war es doch ganz abenteuerlich und die weißen Landschaften und Städte sehen immer wieder schön aus.


Samstag, 11. Dezember 2010

Eine Reise beginnt

Es ist keine gewöhnliche Reise, denn sie wird sicher schwer und hoffentlich voller Erkenntnisse sein. Ob ich dabei das Ziel erreiche, weiß ich nicht.

Die Etappen und auch den Weg der Reise will ich in diesem Reisetagebuch aufschreiben und bewusst von meinem "foxspace-Blog" entkoppeln.

Yippie-Ya-Yeah!

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Umbau meiner Homepage

Nachdem ich vor kurzem meinen Blog-Anbieter gewechselt habe, kann ich nun auch den Rest meiner Homepage besser verwalten. Bisher waren die Seiten einzelne klassische html-Dateien, die ich offline entsprechend bearbeitet habe. Mein neuer Blog-Anbieter stellt jedoch auch die Möglichkeit zur Verfügung, einzelne statische Seiten zu verwenden. Nun habe ich die Inhalte komplett hier - bis auf die Fotos bei Picasa (welches von Haus aus bei blogger.com eingebunden ist) und das Gästebuch. Nun kann ich auch mal schnell eine Seite online verändern.

Das Ganze hat die bekannte hellblaue Farbe als Wiedererkennungswert behalten. Die Navigation ist etwas moderner und die Möglichkeiten für die Besucher meiner Seite sind noch ineraktiver geworden.

Bei der Gelegenheit habe ich die neue Seite "Absinth" eingebaut, auf der alle von mir bisher probierten Absinthe stehen und ein kleines Ranking haben. Dies hatte ich bisher immer im Blog veröffentlicht - nur will ich nicht, dass jeder zweite Beitrag von Absinth handelt ... ich bin ja nicht süchtig danach ;-)

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Lichtblick - und ich bin irgendwie dabei

Nun gibt es endlich die neue DVD von Schiller "Lichtblick" mit dem "Atemlos"-Konzert in Hamburg und einem kleinen Clubkonzert in Berlin. Lange vor dem Erscheinen der DVD konnten sich die Schiller Fans auf einer "Wall of Friends" verewigen, die dann Bestandteil der neuen DVD werden sollte. Auch ich habe das getan - und siehe da, mein Name ist tatsächlich dabei :-)


Dienstag, 16. November 2010

OMD in Stuttgart

Gestern Abend stand mal wieder ein Konzert an - diesmal OMD im Theaterhaus Stuttgart. Ich war mir zuerst nicht ganz sicher, ob ich hierfür überhaupt eine Karte kaufen sollte. Erstens bin ich nicht der "Über-Fan" von OMD und zweitens habe ich mit der Location bezüglich Konzerten schlechte Erfahrungen gemacht. Aber ich wurde nicht enttäuscht, es war insgesamt ein schönes Konzert.

Der Saal des Theaterhauses füllte sich zusehends und zu Beginn des Konzertes war es richtig voll. Ich war froh, dass ich mich von Anfang an hinten direkt vors das Mischpult platziert habe - so hatte ich einen guten Überblick, einen guten Sound und vor allem frische Luft. Mit Schrecken denke ich an das Pet Shop Boys-Konzert im letzten Jahr, bei dem ich zum einen kaum was gehört habe und zum anderen wegen Luftmangels fast zusammengeklappt bin.

Das Konzert begann mit einer Projektion von zwei Köpfen an den halbruchsichtigen Vorhang. Das sah sehr futuristisch aus und entsprach nicht wirklich dem Stil, in dem wie ich OMD bisher gesehen hatte. Aber dann fiel der Vorhang, die ins Publikum gerichteten Scheinwerfer blendeten zunächst und dann war der Blick auf die Bühne frei. In einem sehr guten Sound folgten bekannte Klassiker und neue Stücke - und auch welche, die ich bisher noch nie gehört habe. Naja wie gesagt, ich bin nicht der OMD-Fan vor dem Herrn.


Die vier hatten Spaß, richtig Spaß an dem Konzert und es war schön zu sehen, wie fit sie alle noch sind. Andy war schon nach dem vierten Stück total durchgeschwitzt; kein Wunder, er verausgabte sich total. Wie immer souverän der Paul am Synthie. Auch er sah gut aus; er verändert sich irgendwie gar nicht. Ihn "verfolge" ich ja schon seit einiger Zeit - zuletzt zusammen mit seiner Claudia Brücken als "OneTwo" in Frankfurt. Auch Malcolm und Martin machten einen sehr guten Job, sehr routiniert aber nicht gelangweilt.

Die Show war musikalisch gut abgestimmt und ausgeglichen. Auch das Licht war gut gemacht: Im Hintergrund gab es verschiedene Projektionen und davor drei bewegliche lange LED-Panels, die einmal als reine Scheinwerfer benutzt wurden und ein andermal als Ergänzung zu den Projektionen. Gut gemacht!

Nach gut 90 Minuten einschließlich Zugaben war es dann auch schon vorbei. Es war schön zu hören und schön zu sehen, gute Laune inklusive.


Donnerstag, 11. November 2010

Absinth-Rangliste (Update)

Absinth ist wie Wein - man muss erst einige davon probieren, um herauszufinden, welche man mag. Gestern war es mal wieder so weit ...
  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack *
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker *
  3. Duplais Blanche (Schweiz, 68%): mit Anis, schmeckt irgendwie leicht nach Minze
  4. La Blanche (Frankreich, 57%): mit Anis, intensiver Anisgeschmack, etwas süß *
  5. Duplais Balance (Schweiz, 60%): mit Anis, ausgewogen und im Nachgang sehr angenehm
  6. Montana (Spanien, 55%): mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar *
  7. Amer (Frankreich, 72%): mit Anis, sehr intensiver Geruch, geschmacklich im guten Mittelfeld *
  8. 1792 (Tschechien, 70%): mit Anis: guter und ausgewogener Geschmack *
  9. Serpis (Spanien, 55%): mit Anis, guter intensiver Geschmack, in der Farbo rosé und nach dem Aufgießen apricot-milchig; dieder Absinth hat irgend was ... *
  10. Aderlass (Schweiz, 66%): mit Anis, gut und ausgewogen
  11. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%): Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  12. Gothica (England, 80%): mit Anis, ist witzig weil er schwarz ist, mit 80% aber gerade an der Grenze des Trinkbaren *
  13. Medusa Green Label (Deutschland, 55%): mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  14. Blue Velvet (Deutschland, 55%), ohne Anis,  zuerst eine intensive türkise Farbe, nach dem Aufgießen ein schönes Azurblau, geschmacklich recht stark und bitter - je mehr Wasser, umso bitterer wird er *
  15. Ulex Extase (Deutschland, 55%): ohne Anis, starker Kräutergeschmack, etwas Fenchel, bitter, ist rot (komisch) und wird beim Aufgießen mit Wasser nicht trüb *
  16. Grüner Engel  (Deutschland, 50%): ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack *
  17. Mata Hari (Österreich, 60%): ohne Anis, riecht wie Apotheke und schmeckt wie chinesische Tigersalbe - grauenhaft *
* = getrunken in der Pendel-Bar in Karlsruhe zusammen mit Matt

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Absinth-Rangliste (Update)

  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack *
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker *
  3. Duplais Blanche (Schweiz, 68%): mit Anis, schmeckt irgendwie leicht nach Minze
  4. La Blanche (Frankreich, 57%): mit Anis, intensiver Anisgeschmack, etwas süß *
  5. Duplais Balance (Schweiz, 60%): mit Anis, ausgewogen und im Nachgang sehr angenehm
  6. Montana (Spanien, 55%): mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar *
  7. Amer (Frankreich, 72%): mit Anis, sehr intensiver Geruch, geschmacklich im guten Mittelfeld *
  8. 1792 (Tschechien, 70%): mit Anis: guter und ausgewogener Geschmack *
  9. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%): Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  10. Gothica (England, 80%): mit Anis, ist witzig weil er schwarz ist, mit 80% aber gerade an der Grenze des Trinkbaren *
  11. Medusa Green Label (Deutschland, 55%): mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  12. Ulex Extase (Deutschland, 55%): ohne Anis, starker Kräutergeschmack, etwas Fenchel, bitter, ist rot (komisch) und wird beim Aufgießen mit Wasser nicht trüb *
  13. Grüner Engel  (Deutschland, 50%): ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack *
  14. Mata Hari (Österreich, 60%): ohne Anis, riecht wie Apotheke und schmeckt wie chinesische Tigersalbe - grauenhaft *
* = getrunken in der Pendel-Bar in Karlsruhe zusammen mit Matt

Montag, 11. Oktober 2010

Kulturplanung

So, seit heute ist meine "Kulturplanung bezüglich musikalischer Großevents" für die nächsten 13 Monate fertig. Das hat Zeit und Geld gekostet :-)

  • 15.11.2010 - OMD - Stuttgart
  • 01.02.2011 - Schiller - Karlsruhe
  • 25.02.2011 - Kim Wilde - Mannheim
  • 09.03.2011 - Hurts - Neu Isenburg (noch nicht 100 %ig)
  • 31.10.2011 - Jean Michel Jarre - Frankfurt/M.
  • 09.11.2011 - Jean Michel Jarre - Erfurt
Und man weiß ja nie, ob nicht noch die eine oder andere Überraschung kommt ...

Sonntag, 26. September 2010

Industriearchitektur: Alte Gasometer in Leipzig

Beeindruckend sind sie allemal - nicht nur wegen ihrer Größe: die alten Gasometer in Leipzig. Beide stehen unmittelbar nebeneinander. Eines davon wird baulich erhalten und trägt die Bezeichnung "Panometer". In ihm wird derzeit ein 360°-Panorama des Regenwaldes gezeigt, das Ganze untermalt mit typischen Geräuschen und passender Musik. Bei meinem letzten Besuch dort gab es ein Panorama vom alten Rom.

Irgendwie interessanter fand ich das Gasometer, welches so langsam verfällt: Vom Dach ist nur noch die tragende Stahlkonstruktion übrig, Ziegelsteine bröckeln aus den Wänden. Offenbar wird es aber für OpenAir-Veranstaltungen genutzt. .



Freitag, 17. September 2010

Absinth-Rangliste (Update)

 Vorgestern war mal wieder ein "Absinth-Abend" zusammen mit Matt im Pendel angesagt. Vorher gabs wie immer eine kräftige Stärkung beim Türken, danach durchsuchten wir die Karte nach bisher noch nicht probierten "alkoholischen Kräuter-Getränken". Diesmal haben wir es auf drei Stück geschafft, was am nächsten Tag noch deutlich spürbar war ...
  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack *
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker *
  3. Duplais Blanche (Schweiz, 68%): mit Anis, schmeckt irgendwie leicht nach Minze
  4. La Blanche (Frankreich, 57%): mit Anis, intensiver Anisgeschmack, etwas süß *
  5. Duplais Balance (Schweiz, 60%): mit Anis, ausgewogen und im Nachgang sehr angenehm
  6. Montana (Spanien, 55%): mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar *
  7. 1792 (Tschechien, 70%): mit Anis: guter und ausgewogener Geschmack *
  8. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%): Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  9. Gothica (England, 80%): mit Anis, ist witzig weil er schwarz ist, mit 80% aber gerade an der Grenze des Trinkbaren *
  10. Medusa Green Label (Deutschland, 55%): mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  11. Grüner Engel (Deutschland, 50%): ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack *
  12. Mata Hari (Österreich, 60%): ohne Anis, riecht wie Apotheke und schmeckt wie chinesische Tigersalbe - grauenhaft *
* = getrunken in der Pendel-Bar in Karlsruhe zusammen mit Matt

Dienstag, 14. September 2010

Natur pur auf Rügen

Wie auch schon im letzten Jahr ging es im September nochmals für eine Woche nach Sellin auf Rügen. Diesmal waren auch meine Eltern mit dabei. Das Wetter war gar nicht mehr so sommerlich - eher stürmisch und an einem Tag hat es auch geregnet. Die Natur konnte sich also von vielen Seiten zeigen ...




Neues Blog

Nachdem das Hosting von meinem bisherigen Blog plötzlich und unerwartet eingestellt wurde, habe ich mir einen anderen - vor allem größeren - Anbieter gesucht. Praktischerweise kann ich mein Google-Konto, bei dem meine Fotos online sind, mit dem Blog verknüpfen, was also etwas weniger Aufwand für mich bedeutet.

Ich habe die Postings von 2008-2010 aus meinem alten Blog noch retten können und hier übernommen - allerdings ohne Bilder.

Donnerstag, 2. September 2010

Mandarinentraum ...

... oder "Tangerine Dream", was dann auch der Name einer Formation ist, die schon seit Jahrzehnten im Musikgeschäft ist. Ich als bekennender Fan der elektronischen Musik habe bisher diese Gruppe aus Berlin zwar wahrgenommen und das eine oder andere Stück gehört - mehr aber nicht. Erst in den letzten Wochen ist mir diese Musik immer zugänglicher geworden und mittlerweile finde ich sie einfach super. Super ist auch die Geschichte, auf die TD zurückblickt und die Anzahl der veröffentlichten Alben. Oftmals an den aktuellen Musiktrend angelehnt, aber nie die Wurzeln vergessen. Somit sind immer wieder Elemente der Berliner Schule vorhanden, die ich persönlich ja sehr mag. Auch die Konzerte, die ich bisher auf DVD gesehen habe, sind recht gut.
 
Schon erstaunlich, dass man über Jahre hinweg eine Musik zwar wahrnimmt, aber erst später den uneingeschränkten Weg zu ihr findet.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Absinth-Rangliste (Update)

  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker
  3. Duplais Blanche (Schweiz, 68%): mit Anis, schmeckt irgendwie leicht nach Minze
  4. Duplais Balance (Schweiz, 60%): mit Anis, ausgewogen und im Nachgang sehr angenehm
  5. Montana (Spanien, 55%): mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar
  6. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%): Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  7. Gothica (England, 80%): mit Anis, ist witzig weil er schwarz ist, mit 80% aber gerade an der Grenze des Trinkbaren
  8. Medusa Green Label (Deutschland, 55%): mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  9. Grüner Engel (Deutschland, 50%): ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack

Montag, 24. Mai 2010

Nicht wirklich ATEMLOS

Nachdem wir ein paar Tage im schönen Thüringen verbrachten, machten wir einen Abstecher in die ehemalige sächsische Industriemetropole Chemnitz. Für den Abend war in der Stadthalle "Schiller" angesagt. Schon lange freute ich mich auf dieses Konzert, zumal wir auch sehr gute Plätze hatten: Auf dem Rang in der ersten Reihe genau in der Mitte - also bequemes Sitzen und optimalen Blick auf die Bühne.
 
Die Musiker um Christopher von Deylen spielten hauptsächlich Stücke aus dem neuen Album "Atemlos". Vier Gastmusikerinnen, unter anderem die wundervolle Kim Sanders, sorgten für eine stimmliche Untermalung. An der Gitarre gab es diesmal eine andere Besetzung; und ich habe ihn vermisst - den Mickey Meinert. Ganz schmerzlich war dies bei "Irrlicht", dessen Charme ja eigentlich ein Dialog zwischen Gitarre und großen Synthie-Teppichen ist. Die Gitarre hat gänzlich gefehlt! Warum hat man sich für eine solch gravierende Änderung entschieden? Auch andere Gäste, die Schiller schon länger kennen, waren sehr verwundert.
 
Nun ja, wie gesagt, der Großteil der Stücke kam vom Album "Atemlos" und es gab natürlich auch einige Klassiker. Rein optisch gab es nur eine Lichtshow, keinerlei Projektionen oder andere Effekte. Und ich weiß nicht - so richtig Stimmung wollte nicht aufkommen. Viele Besucher sind bereits vor der ersten Zugabe gegangen. Ob es an der Musikauswahl oder an der viel zu hohen Lautstärke lag, weiß ich nicht. Ein Pluspunkt jedoch waren die Bässe; ich habe noch nie ein Konzert erlebt, bei dem man die Bässe so fühlen konnte und sie trotzdem glasklar waren. Das war gute Arbeit. Ansonsten naja ...
 
"Atemlos" ist mit Sicherheit ein sehr schönes Album - um es in Ruhe zu Hause zu genießen. Für ein Konzert ist es meiner Meinung nach denkbar ungeeignet.
 
Einige Bilder vom Konzert gibt es hier.

Fotos von den Tagen im Mai in Thüringen

Von unserem kleinen Urlaub in Thüringen hier einige Fotos.

Montag, 17. Mai 2010

Party in der Stuttgarter Porsche-Arena

Zum zweiten Mal in diesem Jahr ging es gestern nun nach Stuttgart in die Porsche-Arena. Während das letzte Mal der Meister der elektronischen Musik, Jean Michel Jarre, das Publikum in seinen Bann zog, war diesmal einfach nur Party angesagt - mit DJ Bobo. Ja ja, ich höre schon die Bemerkungen ... "Was? DJ Bobo? Wer hört sich denn das an? ..." Naja, es ist das zweite Mal, dass wir zu einem Konzert von ihm gehen. Und wer ihn einmal live gesehen hat, kann schon begeistert werden. Vielleicht mag man denken, dass der Rest der Konzertbesucher nur aus Kindern und Teenies bestand. Oh nein, das Gegenteil ist der Fall. Wir lagen sogar etwas unter dem Altersdurchschnitt.
 
Los gings mit einer mehr als schlechten Vorgruppe und gäbe es mittlerweile nicht derat ausgefeilte Tontechnik, um die Stimmen zu manipulieren, hätte sich der Typ wohl erst gar nicht auf die Bühne getraut. Es kam eine weitere Vorgruppe - und das war eine kleine Überraschung: Captain Hollywood Project. Ich habe mich erst einmal gefragt, wo sie denn den wieder ausgegraben haben ... naja und das was kam, war auch nicht so berauschend. Er hat drei oder vier Stücke von früher gesunden und immer was den den "Neunzigern" erzählt und wie toll sie doch waren.
 
Auch Werbung kam genügend - fast schlimmer als im Kino. Doch dann gings endlich los. Vom anderen Ende der Halle kam eine Elfe mit einem Licht in der Hand und lief zur Bühne. Da war klar, warum die Tour "Fantasy" heißt. Und fantasievoll war dann auch die ganze Show - wie immer super gute Stimmung, witzig, toller Sound und eine schön anzuschauende Bühnenschow - was für die Artisten da vorn wohl eher harte Arbeit war. DJ Bobo hat es mit Leichtigkeit geschafft, das Publikum mitzureißen. Alle hatten gute Laune und waren bei dem, was sie taten, völlig bei ihm. Einziger kleiner Kritikpunkt für mich: Das Bühnenbild - wenn auch noch so imposant - war etwas zu starr. Da haben auch die tollen Lichteffekte und Feuerwerke nichts dran geändert. Alles in allem aber eine gelungene Party mit guter Musik, die fast jeder kennt.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Absinth-Rangliste (Update)

  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker
  3. Duplais Blanche (Schweiz, 68%): mit Anis, schmeckt irgendwie leicht nach Minze
  4. Duplais Balance (Schweiz, 60%): mit Anis, ausgewogen und im Nachgang sehr angenehm
  5. Montana (Spanien, 55%): mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar
  6. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%), Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  7. Medusa Green Label (Deutschland, 55%), mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  8. Grüner Engel (Deutschland, 50%), ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack

Donnerstag, 22. April 2010

Audio und Video nur noch digital

So, nun ist es endlich geschafft! Ich habe meine bisherigen Audio- und Videokomponenten komplett ausgetauscht und ein völlig neues Setup dabei aufgesetzt. 
 
Fürs Bild ist ein FullHD-LCD-TV mit 102 cm Bilddiagonale von Technisat zuständig. Das Teil hat alles, was ich brauche: eingebaute Festplatte, digitaler Kabelreceiver, Ethernetanschluss, ... Angeschlossen ist hier auch mein Apple TV für Filme und die Playstation 3 für BlueRay und Spiele. Die Übertragung der Signale erfolgt ausschließlich digital über HDMI. Technisat war mir bislang nicht so geläufig - nach Einholen einiger Infos aber überraschend: Die Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland. Das erklärt dann auch die Qualität und die Ansiedlung der Marke im Premiumsegment. Nun gut ...
 
Für einen 5.1-Ton sorgt eine nicht weniger qualitätsvolle Anlage von Harman/Kardon. Die Signale hierfür werden zugespielt in erster Linie von meinem Apple TV. Angeschlossen ist auch die Playstation 3 und auch der TV von Technisat. Die Signale werden dabei ebenfalls ausschließlich digital übertragen (Glasfaser und Koaxialkabel). Der Sound ist wirklich glasklar und der aktive Subwoofer sorgt für Verstimmungen bei den Nachbarn ;-)
 
Das ganze ist weiterhin verbunden über Ethernet mit meinem PC im Arbeitszimmer, auf dem ich in iTunes meine Musik verwalte oder über den Technisat MediaPort die Aufnahmen des TVs archivieren kann. 
 
Die Möglichkeiten sind nun fast unendlich und es hat ein Ende mit abenteuerlichen Verkabelungen. Adé Cinch- und Scartkabel! Eine BlueRay anzuschauen, ist nun wirklich ein Genuss. Morgen soll meine nächste davon eintreffen: AVATAR - Aufbruch nach Pandora :-)

Sonntag, 11. April 2010

Absinth-Rangliste (Update)

  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker
  3. Duplais Balance (Schweiz, 60%): mit Anis, ausgewogen und im Nachgang sehr angenehm
  4. Montana (Spanien, 55%): mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar
  5. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%), Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  6. Medusa Green Label (Deutschland, 55%), mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  7. Grüner Engel (Deutschland, 50%), ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack

Montag, 5. April 2010

Atemlos

Endlich! Nachdem das neue Album von Schiller schon viel zu lange in meinem Regal stand, hatte ich nun die Zeit und vor allem die Muse, mir das neue Werk anzuhören. Ich wollte auch ganz bewusst ein klein wenig warten, denn das Album erschien gerade in den Tagen, als ich zu den Jarre-Konzerten war. Ich musste meinen Kopf einfach erst frei machen für neue Sounds ...
 
... und die hat es reichlich! Das Album besteht aus zwei CDs, vollgepackt mit sehr schönen Stücken. Teils rein instrumental, teils wieder mit Stimmen von Gastmusikern. Wollte man einigen Kritiken glauben, so ist "Atemlos" weniger gut als "Sehnsucht" und sehr gewöhnungsbedürftig. Nur gut, dass ich mir in Sachen Musik mein eigenes Urteil bilde - denn das sieht in diesem Fall mal ganz anders aus: "Atemlos" ist elektronische Musik vom Allerfeinsten, untermalt mit wunderbaren Stimmen. Schiller hat sich bezüglich Sounds weiterentwickelt; es sind viele schöne "alte" Analogsounds zu hören und man könnte meinen, der Moog oder Prophet steht neben einem :-) Gefällt mir sehr gut!!
 
Beim Anhören (besser: Genießen) der beiden CDs gab es keinen einzigen Titel, bei dem ich die Skip-Taste auf der Fernbedienung auch nur angeschaut habe. Die Titel klingen alle neu und kraftvoll und doch wird man durch einzelne Sequenzen und Sounds immer wieder daran erinnert, dass man Schiller hört. Nur beim letzten Stück "Reprise" scheint von Deylen seinen bisherigen Weg zu verlassen und ein anderes musikalisches Genre zu berühren. 
 
Auf der zur Deluxe-Version gehörenden DVD gibt es dann noch einige Stücke der CDs im 5.1-Sound, was auch sehr hörenswert ist. Die Elektronik-Sinfonie, bestehend aus den Teilen "Luft" und "Wasser" ist mir persönlich fast zu ruhig, jedoch mit wunderbaren authentischen Bildern untermalt. 
 
Alles in allem wieder ein echtes Meisterwerk, welches stark emotional anspricht. Nun freue ich mich auf das Konzert im Mai - vorbereitet bin ich ja nun :-)

Samstag, 27. März 2010

Absinth-Rangliste (Update)

  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker
  3. Montana (Spanien, 55%):mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar
  4. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%), Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  5. Medusa Green Label (Deutschland, 55%), mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  6. Grüner Engel (Deutschland, 50%), ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack

Donnerstag, 25. März 2010

Absinth-Rangliste (Update)

Nachdem ich gestern einen neuen Absinth probiert habe, hier nun meine neue Rangliste:

  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker
  3. Montana (Spanien, 55%):mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar
  4. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%), Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  5. Grüner Engel (Deutschland, 50%), ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack

Samstag, 20. März 2010

Absinth-Rangliste

Um beim Probieren der verschiedenen Absinth-Marken nicht ganz den Überblick zu verlieren, richte ich hier nun meine persönliche Rangliste ein. Mein "Mitprobierer" Matthias schließt sich bestimmt gern dieser Liste an ;-)
  1. Clandestine (Schweiz): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack
  2. Lehmann (Tschechien): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker
  3. Montana (Spanien):mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar
  4. Grüner Engel (Deutschland), ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack

Montag, 15. März 2010

Jarre 2010 - Highlight, Party und Emotionen

Nach nur einem Konzert im letzten Jahr in Deutschland gab sich der Großmeister der elektronischen Musik in diesem Jahr in neun deutschen Städten die Ehre. Die Tour hieß schlicht und ergreifend "2010" und ich war in Stuttgart, Leipzig und Mannheim dabei. Nach dem Konzert letztes Jahr in Koblenz habe ich viel erwartet, auch wenn ich mir eine Steigerung dessen nicht wirklich vorstellen konnte - schließlich hat eine Halle ihre Grenzen und es ist nicht das möglich, was in beispielsweise Houston, Lyon, den Londoner Docklands, Moskau, Ägypten oder Peking möglich war. 

Das erste Konzert meiner Tour war in Stuttgart. Hier traf ich mich mit Daniela, einer begeisterten Jarre-Anhängerin, die ich kurz zuvor über Facebook kennengelernt habe. Mein Platz war in der 5. Reihe mittig rechts, was einen relativ guten Blick zur Bühne erlaubte. Schon die Eröffnung war etwas besonderes: Während Dominique, Francis und Claude auf der Bühne den antiquirten Synthesizern die ersten Töne entlockten, fiel die ganze Aufmerksamkeit auf das andere Ende der Halle - denn hier kam Jarre herein und lief von hinten nach vorn und ließ sich vom Publikum feiern. Vorn angekommen gab es eine kurze Rede und dann gings auch schon los mit Oxygene 1, Oxygene 2 und mit Magnetic Fields 1 hatte man sich dann schon richtig warmgespielt und es war zu erahnen, mit welchem Sound und Druck der Rest des Konzertes laufen sollte. Bei Equinoxe 7, eines meiner absoluten Lieblingsstücke, gab es eine riesige Projektion eines modularen Moog-Synthesizers (den es in dieser Form natürlich nicht gibt), über den dann die virtuelle Kamera darübergeflogen ist. Ein atemberaubender Effekt, der mir einfach nur Gänsehaut machte. Mit Equinoxe 5 kamen nun auch die ersten Laserprojektionen; überraschend für viele sehr schön gemacht: Die Laser kamen auf der Bühne von den Seiten herein und wurden durch Spiegel an Jarres Synthi nach oben abgelenkt. Mal was Neues. 

Dann ging es Schlag auf Schlag. Es wurden fast alle großen Hits gespielt von Magentic Fields 2 über Rendev-Vous 2 und 4, Industrial Revolution 2, Equinoxe 4, Souvenir of China, Chronologie 2 und 6 bis zum Klassiker Oxygene 4, der in der Zugabe kam. Nach Oxygene 5 gab es ein Stück, welches ich schon so ähnlich in Koblenz gehört habe - sehr analog und agressiv. Später hat Jarre ein völlig neues Stück gespielt, welches er lediglich auf einem Keyboard spielte. Dazu wurden verschiedene (nachdenkliche) Zahlen über unseren Planeten an die Wand projiziert.
Der Sound war super, die Licht- und Lasereffekte sicherlich auch - nur saß ich einfach zu weit vorn, um das alle kompeltt zu sehen. Die Auswahl der Songs war ebenfals sehr gut, nur hätte ich gerne noch Chronologie 4 und Oxygene 8 gehört :-) Nach etwas mehr als zwei Stunden war die Show vorüber und das Publikum war begeistert.  

Bei meinem zweiten Konzert in Leipzig habe ich meine Eltern eingeladen, denn so etwas muss man einfach einmal erlebt haben! Wir saßen in der siebten Reihe in der Mitte. Als Jarre wieder von hinten nach vorn lief kam er an mit vorbei und - WOW - er gab mir seine Hand! Das hätte ich mir auch nie träumen lassen, dass Monsieur mir einmal die Hand reicht :-) Die Tracklist war identisch mit Stuttgart. Nur die Stimmung war noch besser, das Saal kochte, die Leute sprangen von ihren Stühlen und machten mit - Jarre animierte sie ja auch fleißig dazu. Die Musiker hatten ihren Spaß, allen voran Dominique, dem man das besonders beim Spielen von Oxygene 12 ansah. 

Gestern nun Mannheim - mein letztes Jarre-Konzert in diesem Jahr. Auch hier gleiche Tracklist. Und ich saß in der ersten Reihe in der Mitte - mit dem besten Blick auf die Musiker, leider jedoch nicht auf die Lightshow. Aber man kann nicht alles haben - ich habe es genossen, Jarre so direkt vor mir zu sehen. Und da es mein letztes Konzert war, machte sich ein wenig Wehmut in mir breit, besonders bei Calypso 3. 

Nach drei Konzerten steht für mich fest, dass Jarre nach wie vor ganz oben steht und seinem Publikum dankbarer denn je ist. Ein mitreisender Jarre, der voller Energie nicht hätte sein können. 

Sonntag, 28. Februar 2010

Ein sonniger Tag in Konstanz

Lange hatten wir es uns vorgenommen - gestern war dann die Gelegenheit, denn das Wetter war für dies Vorhaben optimal: Ein Ausflug mit der Schwarzwaldbahn nach Konstanz an den Bodensee. Die Fahrtzeit von etwas mehr als drei Stunden ist sicherlich sehr lang, jedoch wird man unterwegs auch reichlich dafür entschädigt. Das erste Teilstück geht durch die Rheinebene, links der Schwarzwald. Ab Offenburg gehts weiter durch das Kinzigtal und hinauf die die Höhen des Schwarzwaldes. Landschaftlich einfach einmalig - auch die Klimaunterschiede sind enorm, denn wir sind durch den Schnee gefahren. Langsam geht es wieder bergab Richtung Villingen, schließlich knapp am Hegau vorbei  nach Konstanz. Und das war dann die Krönung: Sonne, beste Sicht über den Bodensee und am Horizont das Alpenpanorama. Solche Tage hat man selten, wir hatten gestern damit sehr viel Glück. Lange aufhalten konnten wir uns in Konstanz nicht, denn wir mussten ja auch wieder die ebenso lang dauernde Heimreise antreten ....

Mittwoch, 6. Januar 2010

Der Moment

Wo ich war, das weiß ich jetzt nicht mehr genau
Weiß nur eines Tages warst du hier
Hast mein Leben völlig auf den Kopf gestellt
Und ich war ein kleines Stück von dir

Doch dann kam der Tag für dich und deine Welt
Und ich fand nicht mehr zu mir zurück

Und was mir bleibt ist dein Gesicht
Und das Gefühl geteilt zu sein
Will ich dich jemals wieder sehn
Jemals wieder spürn
Oder war es nur der Moment

[Rosenstolz, "Der Moment"]