Dienstag, 29. Juli 2014

AQUANARIO meets Schiller

Oder anders: Wasser, Laser, Licht und Feuerwerk trifft auf einen der derzeit genialsten Musiker.

Nach den meisten Konzerten in der Vergangenheit glaubte ich immer, dass einige der Shows einfach nicht mehr zu übertreffen sind. Bei Schiller war das ganz konkret die "Sonne"-Tour. Doch was am vergangenen Sonntag Abend in der Frankfurter Commerzbank-Arena gezeigt wurde, war einfach noch mehr.

AQUANARIO habe ich bisher nicht gekannt. Erst seit der Konzertankündigung mit Schiller weiß ich, dass die große Shows machen, bei denen viel mit Projektionen auf Wasserfontänen gearbeitet wird. Und für sowas bin ich natürlich zu begeistern. Zusammen mit Schiller waren nur zwei Konzerte geplant; das vom letzten Sonntag in Frankfurt und noch eins Ende August in Berlin. Ich freute mich riesig darauf!


Schon die Commerzbank-Arena selbst wirkte sehr beeindruckend. Dazu noch die Aufbauten für die Show. Alles sehr groß und weitläufig. Für die Zuschauer war nur eine Längsseite der Tribüne vorgesehen, da man von anderen Positionen nicht viel von der Show mitbekommen hätte.


Bis zum "Schiller-Countdown" um 21 Uhr sorgte ein DJ von "shunshine live" für gute Stimmung, Punkt neun begann dann das Schiller-Feeling, welches auf das Konzert einstimmte. Halb zehn ging's dann endlich mit der "Exposition" aus "Opus" los und es folgten viele Klassiker von ihm als auch mehrere Stücke des derzeit aktuellen Albums "Opus".


Entlang des riesigen Wasserbeckens im Hintergrund tanzten die Fontänen, die mit Licht und Laser immer anders beleuchtet wurden. Sehr schön waren auch Laserprojektionen auf die gesamte Wasserwand, als alle Fontänen gleichzeitig sprudelten oder die Projektion von Bildern auf eine riesige kreisförmige Fontäne. Die Effekte waren wirklich gigantisch und von der Ausdehnung her echt groß. Das ganze gipfelte (noch nicht als Finale) im Stück "Ruhe", bei dem mehrere Feuerwerke gezündet wurden, die gegenseitig auf sich zuflogen. Heiß wurde es bei "Swanlake", als riesige Feuersäulen im Takt aufstiegen.



Die Musik war - wie immer bei Schiller - sehr kraftvoll, opulent und brillant. Die Stücke waren natürlich für das Konzert neu arrangiert und hatten neue, Schiller-typische Sounds. Dank unserer mittigen Sitzposition hatten wir wohl auch das optimale Klangerlebnis, wobei auch Surroundeffekte verwendet wurden, die dann von hinten kamen.


Nach 90 Minuten war das Spektakel vorbei - ich hätte noch weitere 90 Minuten erleben können. Die Begeisterung nach der grandiosen Show bei uns und den anderen war nicht zu überhören. Ich habe ja die große Hoffnung, dass es davon eine DVD/BluRay geben wird, denn es gab mehrere Kameras und Mikrofone. Selbst eine Drohne (ja, unbewaffnet) drehte ihre Runden über der Bühne.


Viel beschreiben kann man nicht, um die Eindrücke wiederzugeben. Wie oft bei Konzerten und Shows, muss man das selbst erlebt haben. Nun bin ich gespannt, ob auch dieses Erlebnis getoppt werden kann :-)

Sonntag, 13. Juli 2014

Wer mein Blog liest

Ich habe mir ja schon öfters die Frage gestellt, für wen mein Blog mit den doch recht bunt gewürfelten Beiträgen interessant ist. Einen kleinen Stamm-Leserkreis von Leuten, die ich auch persönlich kenne, habe ich schon. Aber ein Blick in die Blog-Statistik verrät gar einige Überraschungen - und das nur für den Zeitraum der vergangenen sieben Tage. Das motiviert natürlich auch ein wenig, den Blog weiter am Leben zu halten :-)