Donnerstag, 22. April 2010

Audio und Video nur noch digital

So, nun ist es endlich geschafft! Ich habe meine bisherigen Audio- und Videokomponenten komplett ausgetauscht und ein völlig neues Setup dabei aufgesetzt. 
 
Fürs Bild ist ein FullHD-LCD-TV mit 102 cm Bilddiagonale von Technisat zuständig. Das Teil hat alles, was ich brauche: eingebaute Festplatte, digitaler Kabelreceiver, Ethernetanschluss, ... Angeschlossen ist hier auch mein Apple TV für Filme und die Playstation 3 für BlueRay und Spiele. Die Übertragung der Signale erfolgt ausschließlich digital über HDMI. Technisat war mir bislang nicht so geläufig - nach Einholen einiger Infos aber überraschend: Die Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland. Das erklärt dann auch die Qualität und die Ansiedlung der Marke im Premiumsegment. Nun gut ...
 
Für einen 5.1-Ton sorgt eine nicht weniger qualitätsvolle Anlage von Harman/Kardon. Die Signale hierfür werden zugespielt in erster Linie von meinem Apple TV. Angeschlossen ist auch die Playstation 3 und auch der TV von Technisat. Die Signale werden dabei ebenfalls ausschließlich digital übertragen (Glasfaser und Koaxialkabel). Der Sound ist wirklich glasklar und der aktive Subwoofer sorgt für Verstimmungen bei den Nachbarn ;-)
 
Das ganze ist weiterhin verbunden über Ethernet mit meinem PC im Arbeitszimmer, auf dem ich in iTunes meine Musik verwalte oder über den Technisat MediaPort die Aufnahmen des TVs archivieren kann. 
 
Die Möglichkeiten sind nun fast unendlich und es hat ein Ende mit abenteuerlichen Verkabelungen. Adé Cinch- und Scartkabel! Eine BlueRay anzuschauen, ist nun wirklich ein Genuss. Morgen soll meine nächste davon eintreffen: AVATAR - Aufbruch nach Pandora :-)

Sonntag, 11. April 2010

Absinth-Rangliste (Update)

  1. Clandestine (Schweiz, 53%): mit Anis, sehr ausgewogen und schöner Geschmack
  2. Lehmann (Tschechien, 44%?): ohne Anis, starker Fenchelgeschmack, sehr lecker
  3. Duplais Balance (Schweiz, 60%): mit Anis, ausgewogen und im Nachgang sehr angenehm
  4. Montana (Spanien, 55%): mit Anis, auf jeden Fall gut genießbar
  5. Apsinthion De Luxe (Polen, 55%), Minzgeschmack, im Nachgang ganz leicht bitter, aber insgesamt gut
  6. Medusa Green Label (Deutschland, 55%), mit Anis, sehr starker Kräutergeschmack, daher recht bitter
  7. Grüner Engel (Deutschland, 50%), ohne Anis, sehr bitter im Nachgang, gar nicht mein Geschmack

Montag, 5. April 2010

Atemlos

Endlich! Nachdem das neue Album von Schiller schon viel zu lange in meinem Regal stand, hatte ich nun die Zeit und vor allem die Muse, mir das neue Werk anzuhören. Ich wollte auch ganz bewusst ein klein wenig warten, denn das Album erschien gerade in den Tagen, als ich zu den Jarre-Konzerten war. Ich musste meinen Kopf einfach erst frei machen für neue Sounds ...
 
... und die hat es reichlich! Das Album besteht aus zwei CDs, vollgepackt mit sehr schönen Stücken. Teils rein instrumental, teils wieder mit Stimmen von Gastmusikern. Wollte man einigen Kritiken glauben, so ist "Atemlos" weniger gut als "Sehnsucht" und sehr gewöhnungsbedürftig. Nur gut, dass ich mir in Sachen Musik mein eigenes Urteil bilde - denn das sieht in diesem Fall mal ganz anders aus: "Atemlos" ist elektronische Musik vom Allerfeinsten, untermalt mit wunderbaren Stimmen. Schiller hat sich bezüglich Sounds weiterentwickelt; es sind viele schöne "alte" Analogsounds zu hören und man könnte meinen, der Moog oder Prophet steht neben einem :-) Gefällt mir sehr gut!!
 
Beim Anhören (besser: Genießen) der beiden CDs gab es keinen einzigen Titel, bei dem ich die Skip-Taste auf der Fernbedienung auch nur angeschaut habe. Die Titel klingen alle neu und kraftvoll und doch wird man durch einzelne Sequenzen und Sounds immer wieder daran erinnert, dass man Schiller hört. Nur beim letzten Stück "Reprise" scheint von Deylen seinen bisherigen Weg zu verlassen und ein anderes musikalisches Genre zu berühren. 
 
Auf der zur Deluxe-Version gehörenden DVD gibt es dann noch einige Stücke der CDs im 5.1-Sound, was auch sehr hörenswert ist. Die Elektronik-Sinfonie, bestehend aus den Teilen "Luft" und "Wasser" ist mir persönlich fast zu ruhig, jedoch mit wunderbaren authentischen Bildern untermalt. 
 
Alles in allem wieder ein echtes Meisterwerk, welches stark emotional anspricht. Nun freue ich mich auf das Konzert im Mai - vorbereitet bin ich ja nun :-)