Sonntag, 27. Mai 2012

Aktivurlaub im Thüringer Wald

Mit Erholung hatte dieser Urlaub nicht viel zu tun - aber es war trotzdem entspannend und sehr ausgleichend. Für eine Woche ging es in den Thüringer Wald - eine Region, durch die ich immer nur mit dem Auto gefahren bin, aber nie erkundet habe.

Unsere "Basis" haben wir im Hotel "Arcadia", einem Vier-Sterne-Haus in Suhl, aufgeschlagen. Das Hotel war super - großes Zimmer, netter Service, leckeres Essen und einen granidiosen Blick über Suhl in den Thüringer Wald hinein. Das machte natürlich Lust, die nahe Gegend zu erkunden - der berühmte "Rennsteig", wohl der älteste und längste Wanderweg Deutschlands, lag ja vor der Haustür!


Die Wanderungen plante ich diesmal nicht mit einem herkömmlichen Wanderführer, sondern über die Website www.komoot.de. Hier kann man sich Touren vorschlagen lassen oder selbst Routen erstellen. Durch die Fotos von anderen Usern bekommt man auch gleich einen kleinen Vorgeschmack auf das, was einen erwartet. Weiterhin sind die Streckenlänge, Höhenangaben und interessante Wegpunkte angegeben. Ist die Route geplant, braucht man nur noch das iPhone, um raus zu gehen: Mit der App stehen die Routen einschl. Karten mobil zur Verfügung. Läuft man nun los, sieht man auf der Karte neben der geplanten Strecke auch via GPS die derzeitige eigene Position. Verirren im Wald ist damit ausgeschlossen. Außerdem zeichnet die App die gelaufene Strecke auf, man kann Fotos hinzufügen und das ganze auf der komoot-Seite veröffentlichen. Hier unsere beiden Wanderungen:

Aber wir wanderten nicht nur, sondern schauten uns einige Orte an, erlebten viel und stellten sogar selbst Nougat-Pralinen bei Viba in Schmalkalden her!

20.05.: Erkunden der Stadt Suhl, Fahrt zum Ringbergotel
21.05.: Wanderung zur Schmücke/Schneekopf, Bummeln durch Meiningen
22.05.: Wanderung an der Ohratalsperre, Wintersportzentrum Oberhof, Rennsteiggarten
23.05.: EGA-Park Erfurt, Bummeln durch Erfurt, Pralinenherstellung bei Viba Schmalkalden
24.05.: Gewürzmuseum Schleusegrund, Bummeln durch Ilmenau, Wintersportzentrum Oberhof


Der Thüringer Wald hält noch viel mehr bereit. Wir werden auf jeden Fall bald wieder dort Urlaub machen!

Mittwoch, 14. März 2012

Kim Wilde live in Stuttgart

Nachdem ich im letzten Jahr auf das Kim Wilde-Konzert in Mannheim krankheitsbedingt verzichten musste, hat es gestern abend dann doch noch geklappt: Die Pop-Ikone der 80er im Theaterhaus Stuttgart. Ich war wie immer sehr gespannt.

Natürlich gab es eine Vorgruppe. Bisher habe ich nur sehr selten wirklich gute Vorgruppen erlebt. Doch was da gestern "2 the Universe" geboten hat, ging über die übliche Qualität einer Vorgruppe hinaus. Tolle, mitreißende und kraftvolle Songs in einer Performance, die kaum zu übertreffen war. Ich hätte mir gut und gerne ein ganzes Konzert mit ihnen angesehen. Hoffentlich wird man noch viel von ihnen hören ...

Doch dann kam Kim. Und ich erlebte sie so, wie ich sie mir vorgestellt hatte: sympathisch, lustig und absolut authentisch. Sie hatte wohl nie diese Star-Allüren; und auch gestern war sie witzig und nahm sich wohl selber nicht immer so ganz ernst. Sie und ihre Musiker hatten wirklch Spaß auf der Bühne und es gefiel ihnen, dem Publikum richtig einzuheizen. Langeweile kam für nicht eine Minute auf. Sie sang Stücke von ihrem aktuellen Album "Snapshots" und natürlich ihre alten Klassiker - gerade bei diesen war das volle Theaterhaus nicht mehr zu halten. Was für eine Party!


Der Sound und die Akkustik waren grandios - ich hatte im Stuttgarter Theaterhaus auch schon sehr schlechte Erfahrungen damit gehabt. Im Hintergrund der Bühne waren fünf LED-Wände. Diese zeigten immer wieder Fotos von Kim aus fünf Dekaden ihres Lebens - und Kim musste selbst über die Bilder lachen und erklärte uns einige davon. Die Musiker haben durchweg einen super Job gemacht und jeder von ihnen war auf seine eigene Art sympathisch.

Wenn uns Kim auch in den gestrigen Abend gerockt hat, so wurden doch bei den meisten - und auch bei mir - die Gefühle und Erinnerungen der 80er wieder sehr lebendig. Schön, dass es Künstler wie Kim Wilde gibt, die uns mit ihren unsterblichen Songs noch immer verzaubern können.