Freitag, 3. Februar 2017

Can't stop raving

Seit einiger Zeit ist mein Samstag Abend wieder den Partys vorbehalten. Und das im Jahr 2017, nicht 1994! In Würde altern? Naja gut, noch bin ich nicht tot.

Aber tatsächlich ist es manchmal so wie damals, als ich samstags nach Jena ins "B 88" oder nach Chemnitz ins "Starlight" gefahren bin und zu Techno und Trance gefeiert habe. Nur heißen die Clubs jetzt "Monk Bar" oder "Fabrik". Im ersteren geht es eher gediegen zu, auch wenn schon mal bekannte DJs wie z.B. Mousse T. auflegen. So richtig Partystimmung gibt's dann aber in der Fabrik in Bruchsal zu den 80er und 90er Partys. Gegipfelt hat das ganze am letzten Samstag zu den "Techno Classics".

Manu und ich eröffneten mal wieder die Tanzfläche und ab da gab es für viele kein Halten mehr. Auch für uns. Musikalisch war es eine Zeitreise zurück in die besten 90er, als es in Berlin noch die Loveparade gab und man sich zur Musik wirklich bewegte und nicht nur blöd rumstand. Der DJ spielte sehr gut organisiert und mit ordentlichen Bässen die besten Hits der damals angesagten Genres der elektronischen Musik: Techno, Trance, Rave, Dream-House. Geschlagene 4,5 Stunden tanzte ich durch - nur unterbrochen von zwei kleinen Trinkpausen, die ich aus optischen Gründen sehr gern an der Bar verbrachte 😜


Wie schon damals hat diese Musik ja auch einen sozialen Effekt. Nicht anders war die Love Parade zu erklären. Gute Laune, die Menschen lachen und fühlen sich zusammengehörig. Auch an diesem Abend gab es nur wenige, die ein dummes Gesicht beim Tanzen machten. Alle haben dieses Feeling genossen.

Schade, dass diese Musik nicht mehr soooo angesagt ist - unsere heutige Zeit könnte sie gut gebrauchen. Und die Mega-Events, wie z.B. die "TimeWarp" in Mannheim, sind mir dann doch eine Spur zu groß und zu voll. Schön dass es aber diese Clubs gibt, die den Zeitgeist von damals aufleben lassen.