Sonntag, 27. Dezember 2009

Why does it hurt?

Träumen, treiben lassen, die Zeit genießen. Vieles schien möglich und zum Greifen nah.

Doch die Schmetterlinge wurden eingesperrt - aus Angst vor dem, was noch kommen würde. Lieber  abwarten und über die Situation klagen als bewusst versuchen, das Glück festzuhalten, um die Realität zu gestalten.

Worte, die einst aus tiefstem Herzen kamen, zählen nichts mehr. Versprechen sind ohne Wert. Der Versuch, den andern zu verstehen, endet in noch größerem Unverständnis, Widersprüchen und Fragen. Interessieren die Gefühle des anderen noch? Wie echt waren die Gefühle wirklich?

"Vertraue mir". Wenn aber nur Enttäuschung das Ergebnis ist, dann besser nicht. Doch dafür ist es nun zu spät. Zurück geht nicht.

Wie kommt man sich vor? Falsch verstanden, vor den Kopf gestoßen oder schlicht auf den Arm genommen? Ganz sicher: sehr verletzt.

Was bleibt sind Erinnerungen an eine kurze aber intensive Zeit, was bleibt sind Zweifel, was bleibt ist ein tiefes Loch im Herzen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Avatar - Aufbruch nach Pandora

Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von Fantasy-Filmen, aber da schon fast die ganze Welt das neue Werk Camerons derart hoch lobt, wollte auch ich mir den Film nicht entgehen lassen. Gestern Abend war es dann soweit. Etwas erschrocken war ich, als ich sah, dass der Film eine enorme Überlänge hat und durch eine Pause unterbrochen wird. Aber gut, das war ja bei "2012", den ich vor mehr als vier Wochen sah, auch nicht anders. 
 
Um es kurz zu machen: Uneingeschränkt empfehlenswert!!!! Auch wenn die Handlung ziemlich einfach gehalten ist, so ist es doch die technische Umsetzung und die Liebe zum Detail, was den Film ausmacht. Ein Farbenspiel, das seinesgleichen sucht. Inhaltlich stimmt der Film schon nachdenklich und zeigt Parallelen zur Zerstörung unseres Planeten durch die Profitgier der Unternehmer auf. Was in dem Film passiert, ist bereits in etwas anderer Form schon auf der Erde passiert. Trotz dieser Mahnung an den Umgang mit der Natur fesselt der Film auf einzigartige Weise und zeigt auch viel Gefühl.
 
Unbedingt ansehen!!! Ich schaue ihn mir übermorgen nochmals an - dann in 3D.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Dynamik und Dilemma

Was für eine wissenschaftliche Überschrift für eine Situation, in der es doch nur um Gefühle geht ... Vielleicht ist es ein Versuch, alles objektiver zu sehen. Aber wer mich kennt weiß, dass ich das nicht gut kann, wenn es ums Herz geht. Und genau darum geht es, denn mein Herz will einen völlig anderen Weg gehen als der Kopf.
 
Was soll man tun, wenn plötzlich und unerwartet ein Mensch in ein geregeltes Leben tritt und sich derart ins Herz hineinbohrt, als das man Tag und Nacht an nichts anderes denken kann. Solche Augenblicke sind im Leben selten, manch einer erlebt sie nie: vom ersten Augenblick an zu wissen, dass der Mensch, der einem gerade einen Kuss gegeben hat, es wert ist, noch viel mehr an Gefühlen zu investieren als eh schon da sind. Noch besser: man weiß dies schon vor dem ersten Kuss.
 
Das uneingeschränkt verständliche Dilemma dabei: eben dieser Mensch empfindet genauso und würde viel mehr geben. Jedoch muss er sich schützen, um nicht verletzt zu werden. Verletzt zu werden von mir und meinem Leben, was ich bisher geführt habe. Und genau hier kommt die Dynamik ins Spiel. Das Leben ist voller Veränderungen und eingelebte, fast schon starre Strukturen können aufbrechen. Nur gehört sehr viel Mut dazu, diese Veränderungen zu initiieren und zu leben.
 
Ich stehe vor einer Wegkreuzung und weiß nicht, ob ich den bisherigen Weg weitergehen oder einfach abbiegen soll. Mein Herz hat diese Entscheidung schon getroffen. Sollte sich mein Kopf anders entscheiden, wird es nur noch ein holpriger Weg sein, auf dem ich wandle.
 
my love for you

Donnerstag, 17. September 2009

Jena-Revival mit 20-Jahr-Feier

2009 ist das Jahr der Jubiläen, auch bei mir gibt es ein kleines privates. Im Jahr 1989 lernte ich in der Berufsschule in Chemnitz einen Menschen kennen, den ich auch noch nach 20 Jahren als meinen "besten Freund" bezeichne: Johnny, der heute in Oldenburg lebt. In der Berufsschulzeit erlebten wir viel und auch danach wurde es nicht langweilig. 
 
Nun, das zwanzigste Jahr unseres Kennenlernens war der Anlass für ein weiteres "kleines Abenteuer", nämlich einer Spurensuche in der Vergangenheit. Hierzu suchten wir uns die Stadt Jena aus, in der wir recht oft gewesen sind und einige kulturelle Highlights genießen konnten. Das erste Mal waren wir im Sommer 1990 dort; der Besuch damals dauerte nicht länger als 1 1/2 Tage, aber es gab ein "Intensivprogramm"   Nicht ganz so stressig sollte die Revival-Tour nach 20 Jahren werden, schließlich sind wir ja auch um 20 Jahre gealtert ... Viele Fotos von damals stellten wir nach und die meisten der Orte bzw. exakten Fotopositionen haben wir auch wiedergefunden. Natürlich gab es auch viel Neues - auch Jena hat sich entwickelt. So zum Beispiel die lauschigen Abende in der Wagnergasse mit ganz besonderen Ausblicken; das hat es 1990 noch nicht gegeben. 
 
Die Fotos zu diesen super tollen Tagen im Spätsommer hat Johnny gemacht - und ich verweise diesmal ganz einfach auf seine Homepage. Hier die schönsten Gegenüberstellungen von damals und heute. Und hier das komplette Album - damals und heute.

Spätsommer-Urlaub an der Ostsee

Der September kann beim Wetter schon seine Tücken haben, aber wie jedes Jahr so hatten wir unsere 3 Wochen Urlaub auch in diesem Jahr wieder in diesem Spätsommermonat. Und es war riskant, eine Woche davon an der Ostsee zu verbringen. Ein Badeurlaub sollte es von vornherein nicht werden, aber Ostsee im Regen ist auch nicht grad schön.
 
Aber wir wurden nicht enttäuscht. Der September zeigte sich auch in dieser Urlaubswoche von seiner sonnigen Seite - und das von morgens bis abends. So hatten wir ein paar wunderschöne Tage in Sellin auf der Insel Rügen, auch wenn dort die Hauptsaison schon vorbei war. Vielleicht war es auch ganz gut so, es waren noch immer genug Menschen unterwegs und zu viel ist auch nicht toll.
Rügen als größte deutsche Insel bietet ja einiges und was man nicht vermutet, sind die Berge, die es da gibt. Sie sind nicht so sehr hoch, aber wenn man dort zu Fuß geht, hat man einiges zu bewältigen. Steilküste eben. Neben ein paar Stunden am Strand erkundeten wir die Insel: der nördlichste Punkt mit den Leuchttürmen am Kap Arkona, Fahrt mit der Schmalspurbahn "Rasender Roland", Bummeln in den Seebädern, interessante Einblicke in das sinnlose Urlaubsprojekt "Prora", Fahrt mit der Wittower Fähre, ein Ausflug aufs Festland in die alte Hansestadt Stralsund, ... Nein, die Zeit hat nicht ganz gereicht, denn die Kreidefelsen haben wir nicht mehr geschafft.
 
An dieser Stelle war ich ja bereits im Jahr 1999 mit meinem damaligen Freund Stefan. Nach zehn Jahren habe ich dort alles wiedererkannt - was ja nicht schwer war. Es hat sich aber auch einiges verändert; die Seebäder sind noch schöner geworden und leider ist auch etwas Kultur verschwunden. 
 
Natürlich gibt es auch einige Fotos von dieser Woche in meinem Album.

Montag, 31. August 2009

Kultur 2010

So, mein "Kulturprogramm" für das nächste Jahr steht fest. Es ist alles in Sack und Tüten. Mir ist aufgefallen, dass es diesmal recht üppig ausfällt - aber was will man machen ...  Verzichten? Nee!
  • 09.03.2010: Jean Michel Jarre, Porsche-Arena Stuttgart
  • 11.03.2010: Jean Michel Jarre, Arena Leipzig
  • 14.03.2010: Jean Michel Jarre, SAP-Arena Mannheim
  • 16.05.2010: DJ Bobo, Porsche-Arena, Stuttgart
  • 22.05.2010: Schiller, Stadthalle Chemnitz 
Vielleicht kommen noch mehr dazu, wovon ich jetzt noch nichts weiß; das Jahr 2010 geht ja nicht nur bis Ma.

Mittwoch, 26. August 2009

Ist es Weihnachten?

Ein schönes Beispiel aus der Rubrik "Dinge die die Welt nicht braucht" ist die Website
 
www.istesweihnachten.de
 
Hier wird dem Besucher schlicht und ergreifend mitgeteilt, ob gerade Weihnachten ist oder nicht. Toll.

Montag, 17. August 2009

Sonnenuntergang mit Fontänen

Am Samstag Abend machten wir einen Abstecher nach Mannheim. Zuerst gings ins Planetarium zu einer neuen Veranstaltung; es ging um den Wettlauf zum Mond. Hungrig suchten wir uns danach einen schönen Platz im "Alten Simpl", unsere "Fast-schon-Stammkneipe", wenn wir in Mannheim sind. Der Abend war jedoch zu schön und lauschig, um danach wieder nach Hause zu fahren. So setzten wir uns mit Blick auf den Wasserturm auf eine Bank am Ende der Augustaanlage. Schade dass ich nur mein Handy bei mir hatte, sonst gäbe es wohl ein besseres Foto ...

Freitag, 31. Juli 2009

Jean Michel Jarre World Tour

Kurz nachdem Jarre dieses Jahr in Koblenz war, wurde bekannt, dass er weitere Konzerte, unter anderem auch in Deutschland, geben wird. Die Termine dafür standen letzte Woche fest, seit dieser Woche gibt es nun die Karten. Eventim hat diese leider immer kleckerweise freigegeben. Warum? Dass Besucher, die auf mehrere Konzerte gehen wollen, jedesmal Versandkosten und Bearbeitungsgebühren zahlen dürfen. Der geneigte Fan lebt damit, hat er doch keine andere Wahl, wenn er einen guten Platz will.

Was solls! Ich bin dabei ... nächstes Jahr im März. Stuttgart, Leipzig und Mannheim. In Mannheim sogar in der ersten Reihe Mitte. Da werde ich dem Meister ganz genau auf die Finger schauen.

Freitag, 3. Juli 2009

Gewonnen!

Ich glaub's ja nicht - ich habe beim Musiksender DELUXE eine CD gewonnen! Heute kam sie auch schon mit der Post. Cool! Was ich dafür tun musste? Ich habe einfach auf der Website von DELUXE eine kleine Umfrage mitgemacht bei der man wissen wollte, wo der Sender noch so läuft. Und da er in meinem Fitnessclub auch läuft, habe ich das einfach mal dort angegeben ...

Dienstag, 16. Juni 2009

Pet Shop Boys in Stuttgart

Voller Erwartungen und noch beeindruckt vom letzten Konzert der Jungs in der Stuttgarter Liederhalle bin ich letzten Sonntag erneut nach Stuttgart gefahren, um die Pet Shop Boys wieder live zu erleben. Diesmal im Theaterhaus. 
 
Ich war relativ zeitg da, was mir einen Stehplatz in den vorderen Reihen sicherte. Ich merkte schnell, dass die Luft immer wärmer und sauerstoffärmer wurde und ich habe bereits vor Beginn des Konzertes überlegt, ob ich nicht nach hinten gehen solle. Aber ich habe es - zumindest vorerst - ertragen. Das Konzertbegann pünktlich 20 Uhr mit einer Vorgruppe. "Das gezeichnete Ich". Schon mal was davon gehört? Nee, ich auch nicht. Man hat auch nichts verpasst. Es war irgendwie deutscher Pop, aber nichts, was wirklich ins Ohr ging und als Einstimmung für die Pet Shop Boys meiner Meinung nach gar nicht geeignet. Aber die waren auch bald fertig mit ihren Darbietungen und räumten die Bühne wieder auf.
 
Nun begann der Aufbau für die Boys. Viele, viele weiße Quader wurden aufgebaut. Das zog sich sehr lange und erst um 21 Uhr gings los. Bereits nach den ersten Tönen kam für mich die Ernüchterung - der Sound war unterirdisch. Das lag dann wohl aber an der Akkustik im Theaterhaus. Die Leute kreischten und klatschten, und genau das hat man auch gehört. Von der Musik selber wenig und von Neils Gesang gleich gar nichts. Schade. Eine Frau neben mir schaute ganz entsetzt und sagte: "Man hört doch gar nichts!". Dann auf einmal: Musik und Gesang weg. Ruhe. Ein Aussetzer - bei den perfekten Pet Shop Boys. Schlagartig kippte die Stimmung im Saal und die Begeisterung war bei vielen geschwunden. Derartige Aussetzer kamen dann noch öfters vor. Peinlich.
 
Die Bühnenshow war ganz gut. Das Bühnenbild mit den vielen Quadern wurde immer wieder umgebaut und mit schönen Projektionen "verziert". Aber das hat nichts an meinem mittlerweile immer mehr aufkommenden Wunsch geändert, etwas mehr nach hinten zu gehen, um nicht an Sauerstoffmangel zu sterben. Das tat ich dann auch und siehe da: Es wurde kühler, die Luft wurde besser und der Sound wurde hörbarer. Trotzdem konnte mich das immer noch nicht begeistern, denn etwas ganz Wichtiges hat in meinen Augen auch nicht gestmmt: Die Songauswahl. Es hat einfach der richtige Drive gefehlt, wie man es sonst von den Jungs kennt. Und dann tat ich etwas, was ich bisher bei einem Konzert noch nie gemacht habe. Ich wollte nach Hause und bin vor offiziellem Ende gegangen.


Meine Eindrücke wurden mir am nächsten Tag von anderen Konzertbesuchern weitestgehend bestätigt. Ich dachte zuerst, dass ich einfach nur einen schlechten Tag hatte. Aber den hatte wohl jemand anderes ....

Freitag, 29. Mai 2009

Jean Michel Jarre live in Koblenz

Wenn der Altmeister der elektronischen Musik ein einziges Konzert in Deutschland gibt, dann pilgern Unmengen von Fans an den Ort des Geschehens: die Sporthalle in Koblenz. So machte auch ich mich auf den zweistündigen Weg in die Stadt im Rheinland und war noch vor dem Öffnen der Einlasstüren da. Einige waren natürlich noch schneller - aber das war egal. Es gab nur Sitzplätze und jeder hatte seinen Platz. So war es aber doch eine gute Gelegenheit, sich die Bühne und die Technik etwas genauer anzusehen. Mein Herz schlug höher, als ich die Sythesizer-Dinos stehen sah: ein ARP 2600, ein Modular-System von Moog und noch viele andere, die auch im letzten Jahr auf der Oxygene-Tour auf der Bühne standen. Die Sound- und Lichttechnik freilich war weniger antiquiert und so kam es, dass ich auf dem Bildschirm des Mischpultes die Tracklist für die Show sah. Und wieder schlug mein Herz höher! Ich habe aber die Liste schnell wieder vergessen, weil ich mich ja während der Show immer wieder überraschen lassen wollte. Die Halle füllte sich so langsam und ich nahm noch eine Frikadelle mit Brötchen und eine Apfelschorle zu mir. Die Frikadelle war wirklich sehr lecker!


Kurz nach halb zehn gingen dann die Lichter aus es es ertönte "Industrial Revolution" in einer sehr schönen basslastigen, getragenen Variante. Aus einer mit Laser projizierten Ebene tauchte eine Hand auf - die Hand des Meisters. Die Fans dachten sofort an die China-Konzerte von 1981, auch da tauchte er aus einer Laserebene auf. Das Publikum jubelte und Jarre ließ sich feiern. Das darf er auch. Persönlich hätte ich mir noch die anderen Parts von "Industrial Revolution" gewünscht, aber man kann nun mal nicht alles haben. Stattdessen folgte Hit auf Hit, alles sehr schön arrangiert, was wohl nicht zuletzt Claude Samard zu verdanken ist, der seit einigen Jahren dafür verantwortlich zeichnet. Die Stücke wurden "modernisiert" - und das stand ihnen sehr gut. Sehr gefallen hat mir "Magnetic Fields 2", was ich eigentlich schon nicht mehr hören konnte. Aber hier wurde es völlig neu mit tollem Beat, fast schon kindisch verspielt, vorgetragen. Respekt! Klar, es zischte und blubberte wieder überall - aber genau das ist Jarre. Jarre ist auch, dass er eine große Show macht und wahnsinnig ins Schwitzen kommt, während seine Kollegen Perrier, Rimbert und Samard völlig kontrolliert und routiniert spielen. Vor allem Perrier, lässig mit Basecap und großen Kopfhörern, als ob ihm das alles nichts anginge. Dabei war er es, der im Wesentlichen die Melodielinien spielte.
 
Manchmal kam es mir so vor, als wolle Jarre seinem Publikum etwas beweisen. Dabei muss er das nun wirklich nicht tun. Nun gut, die Fans diskutieren seit Jahren über drei Themen, wenn es um Konzerte geht:
- Spielt er auf Konzerten live?
- Funktioniert die Laserharp wirklich?
- Funktionieren diese "Perkussionselemente", auf die er gelegentlich mit der Hand schlägt?

Diese Fragen hat er mit dem Konzert wohl eindeutig beantwortet: Ja, ja und ja. Er spielt live, was man vor allem daran gemerkt hat, dass er bei einigen Stücken hin und wieder aus dem Rhythmus kam. Auch die Laserharp funktioniert. Dies machte er deutlich, als er die Stücke variierte und weitere Töne spielte, die in Studioaufnahmen nicht in dem Stück sind. Dass hier einer seiner Kollegen synchron auf Tasten gespielt hat oder die Line aus dem Sequenzer kam, ist in meinen Augen unwahrscheinlich. Und ja, er hämmerte sehr oft und spontan auf die Percussions ein, was man deutlich hören konnte. Auch hier hat niemand synchron gespielt.


Der Sound war sauber und klar, zum Schluss hin etwas zu laut. Die Lightshow war gut und es gab einige sehr schöne Darstellungen. Allerdings habe ich mir persönlich mehr erhofft. Was in jedem Fall super war: die Musik. Jarre hat's immer noch drauf und das Publikum ist ihm treu und dankbar. Man kann geteilter Meinung über ihn und seine Musik sein, aber eines ist sicher: er ist eine lebende Legende und hat einen bedeutenden Beitrag zur Musikgeschichte geleistet.
 
Einige von mir gemachte Fotos von dem Konzert gibt es in meinem Album.

Freitag, 22. Mai 2009

Kick-Off und 100 Euro vom Vorstand

Wie in jedem Jahr gab es auch für das abgelaufene Geschäftsjahr eine "Rückblick- und Motivationsveranstaltung", auch "Kick-Off" genannt. Fast alle 300 Mitarbeiter der Firma trafen sich aus den 15 deutschlandweiten Standorten im hessischen Hohenroda. Dort ist zwar nichts los, ist aber landschaftlich sehr schön, da es fast schon Thüringen ist.
 
Naja, ich will jetzt nicht den Ablauf der Veranstaltung hier wiedergeben. Nur soviel: es gab wie immer Vorträge, Essen und Trinken und wieder lustige Gruppenspiele. Nein, nicht sowas ... ich meine richtige Spiele, also Seilspringen, Montagsmaler, Lasergun-Schießen, Bowling mit Nintendo Wii und noch mehr. War ganz witzig und mir hats gefallen. Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass ich beim Lasergun-Schießen immer die volle Punktzahl erreicht habe. Mein Chef hat seitdem Angst vor mir.
 
Worauf ich dann doch bissel stolz bin, ist der QM-Preis. QM steht für "Qualitätsmanagement" und wird jedes Jahr an einen von 300 verliehen, der sich für die Qualitätssicherung der Produkte in irgend einer Weise eingesetzt hat. Ich habe dies getan durch ein von mir entworfenes und entwickeltes Tool, welches seit Herbst 2008 Basis für unser Software-Management ist. Ich will auch nicht die Details erzählen ... Schön aber, dass dies mit einem 100 EUR-Einkaufsgutschein von amazon gewürdigt wurde. Solch Ehre - direkt vom Vorstand ...

Dienstag, 19. Mai 2009

SoundIntegration und "Experiences" auf last.fm

Obwohl ich mein Musikprojekt "Experiences" schon lange beendet habe, wollte ich doch die entstandenen Stücke einfach mehr Menschen zugänglich machen. Dafür gibt es in meinen Augen keine bessere Plattform als die Musik-Community "last.fm".
 
"SoundIntegration" manage ich bereits bei last.fm, seitdem ich dort angemeldet bin; einfach nur damit sich den Namen kein anderer schnappt. Gestern Abend nun habe ich die Tracks zu "Experiences" und eine Biografie für "SoundIntegration" veröffentlicht:
 
                             SoundIntegration auf last.fm
 
Viel Spaß!

Dienstag, 12. Mai 2009

Idioten gibts ...

Da fährt man nach getaner Arbeit zufrieden von einem Kunden in Pforzheim wieder nach Hause .... und schon kommt so ein Idiot auf nasser Straße viel zu schnell und schneidet so die Kurve, dass er direkt vor mir steht. Es stellt sich heraus, dass der Benz, den er eben zu Schrott gefahren hat, offenbar noch nicht mal bezahlt ist und er auch keinen Führerschein hat. Naja, die Polizisten haben sich darüber gefreut. Auf ihn kommt ne Menge zu, so auch die Reparatur meines lieben Passats und die Kosten für meinen Mietwagen, den ich mir sofort besorgt habe (auch schön, mal nen Audi A3 Sportback zu fahren). Nun hoffe ich, dass sich die Sache schnell erledigt und ich bald meinen armen Passat wieder habe ...

Samstag, 2. Mai 2009

Zeitreise

Samstag Abend, Marco ist bei einer Freundin und ich habe Zeit und auch Muse nur für mich. Solche Gelegenheiten, mehr Zeit für sich selbst zu haben, sollte ich öfters nutzen. Wird mir doch bewusst, dass wir schon mittem im Jahr 2009 sind und ich gar nicht weiß, wie die Monate geblieben sind. Grund genug, es mir auf der Couch gemütlich zu machen und ein paar Jahre zurück zu gehen - rein gedanklich vorerst. Das Gefühl kommt von selbst.
 
Los gehts mit dem Film "Sommersturm", den ich ja hier im Blog schon einmal ausführlich beschrieben habe. Nach kurzer Zeit war ich mittendrin - in Zeiten der Unbeschwertheit, der Entdeckungen, der ganz großen Gefühle und auch der Unsicherheit; letztenendes aber doch in einer Zeit, die zu meinem Leben gehört und ohne die ich nicht so leben würde, wie ich es jetzt kann.
 
Noch völlig im Sommersturm versunken, höre ich mir einige Lieder von Rosenstolz an. Diese Texte begleiten mich seit vielen Jahren, mal mehr und mal weniger intensiv. Erstaunlich aber, dass es für so jede Gefühlslage ein passendes Lied von Anna und Peter gibt. Gefühlslagen, die ich kenne und Texte, die mir nicht aus dem Kopf gehen. Vor ein paar Jahren erlebte ich das alles intensiver, mittlerweile ist es ja in meinem Leben "ruhiger" geworden und Ordnung eingekehrt. Naja, größtenteils zumindest.
 
Was ist eine Zeitreise ohne Bilder? Ich brauch nicht unbedingt Fotos, um zurückzublicken. Aber sie unterstreichen doch die Erlebnisse von damals und ich erkenne in den Bildern, die ich vor Jahren gemacht habe, noch so ziemlich genau, wie ich mich in den jeweiligen Situationen gefühlt habe. Dabei ist mir aufgefallen, dass es von einer Begebenheit im Jahr 2001 nicht ein einziges Foto gibt, ich mich aber an Einzelheiten dieses Sommertages in München so gut erinnern kann, als wäre es gestern gewesen. Aber darüber will ich ein anderes Mal erzählen ...

Donnerstag, 2. April 2009

Wenn du aufwachst

Lass uns vergessen den Morgen danach
morgen bin ich längst nicht mehr da
.
Ich geb dir heut ein Stück meines Lebens,
dann war der Rest nicht ganz vergebens.

Wenn du aufwachst, gibt´s mich längst nicht mehr,
vergraben, vergessen im Häusermeer.
Erstickt im Staub und im Geld
dieser wunderbaren Welt.

Manchmal, wenn die Sonne lacht,
vergess, ich was mein Leben ausmacht.
Die Männer, den Trug und den Schein,
dann will ich wieder bei dir sein.

Lass uns vergessen die Tränen der Stadt.
Lass uns vergessen, was uns so satt macht.

__________
"Wenn du aufwachst", Rosenstolz

Mittwoch, 1. April 2009

Kein Weg zurück ...

... dachte ich mir vor zwei Wochen, als ich auf dem rechten Oberarm die Outlines gestochen bekam. Ja, es tat sehr weh, aber das war nur der Anfang. Das ganze musste auch noch "ausgemalt" werden. Nach drei Stunden war es dann fertig: Mein zweites Tattoo!! 
Bleibt die Frage, ob und wann das nächste kommt - und vor allem: Wo? Ideen habe ich ja schon ... verraten tu ich nix.

Mal wieder: Pet Shop Boys in Stuttgart

Es ist noch gar nicht so lange her, da stellten die Pet Shop Boys ihr Album "Fundamental" im Rahmen einer Tour vor. Auch das neue Album "Yes" wird live präsentiert. Vier Termine gibt es für Deutschland, unter anderem am 14.06.2009 im Stuttgarter Theaterhaus. Ich habe mir natürlich eine Karte gesichert. Neben Jarre wird dies also der zweite musikalische Höhepunkt in diesem Jahr sein. Schön!

Sonntag, 22. März 2009

Jarre in Deutschland und ich doch dabei!! :-)

So, habe mir nun doch eine Karte gekauft: Reihe 11 Platz 3. Dafür, dass ich so lange gewartet habe, ist es doch noch ein guter Platz. Stolze 80 EUR kostet mich das. Egal, man lebt nur einmal - Herr Jarre übrigens auch ...

Samstag, 21. Februar 2009

94,42 Jahre!!

Ein Lebenserwartungs-Test bei focus.de gab mir nun die absolute Gewissheit darüber, wie alt ich werde: 94,42 Jahre. Na dann muss ich mir mal überlegen, was ich in den verbleibenden 58,42 Jahren noch so alles anstelle ...

Donnerstag, 19. Februar 2009

Jarre in Deutschland und ich nicht dabei :-(

Dieses Jahr ist Herr Jarre wieder auf großer Tour. Das einzige Konzert in Deutschland wird Ende Mai in Koblenz sein, also fast vor meiner Haustür. Dumm nur, dass ich zu der Zeit Urlaub habe und wir in dieser Woche im thüringischen Jena sein werden. Schlechtes Timing, schade.

Dienstag, 3. Februar 2009

Musik deluxe

Sehr überrascht war ich, als ich gesehen habe, dass es im TV einen Musiksender gibt, der auch tatsächlich Musik bringt. Er heißt DELUXE MUSIC und wird in München produziert. Nein, ich mache keine Werbung für den Sender. Ich wollte einfach mal sagen, dass ich den Sender richtig gut finde. Da kommen Sachen, die hört (und sieht) man heutzutage kaum noch. Vor allem viel aus den 80ern. Kann man nur hoffen, dass hier alles so bleibt wie es ist ...