Sonntag, 27. Dezember 2009

Why does it hurt?

Träumen, treiben lassen, die Zeit genießen. Vieles schien möglich und zum Greifen nah.

Doch die Schmetterlinge wurden eingesperrt - aus Angst vor dem, was noch kommen würde. Lieber  abwarten und über die Situation klagen als bewusst versuchen, das Glück festzuhalten, um die Realität zu gestalten.

Worte, die einst aus tiefstem Herzen kamen, zählen nichts mehr. Versprechen sind ohne Wert. Der Versuch, den andern zu verstehen, endet in noch größerem Unverständnis, Widersprüchen und Fragen. Interessieren die Gefühle des anderen noch? Wie echt waren die Gefühle wirklich?

"Vertraue mir". Wenn aber nur Enttäuschung das Ergebnis ist, dann besser nicht. Doch dafür ist es nun zu spät. Zurück geht nicht.

Wie kommt man sich vor? Falsch verstanden, vor den Kopf gestoßen oder schlicht auf den Arm genommen? Ganz sicher: sehr verletzt.

Was bleibt sind Erinnerungen an eine kurze aber intensive Zeit, was bleibt sind Zweifel, was bleibt ist ein tiefes Loch im Herzen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Avatar - Aufbruch nach Pandora

Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von Fantasy-Filmen, aber da schon fast die ganze Welt das neue Werk Camerons derart hoch lobt, wollte auch ich mir den Film nicht entgehen lassen. Gestern Abend war es dann soweit. Etwas erschrocken war ich, als ich sah, dass der Film eine enorme Überlänge hat und durch eine Pause unterbrochen wird. Aber gut, das war ja bei "2012", den ich vor mehr als vier Wochen sah, auch nicht anders. 
 
Um es kurz zu machen: Uneingeschränkt empfehlenswert!!!! Auch wenn die Handlung ziemlich einfach gehalten ist, so ist es doch die technische Umsetzung und die Liebe zum Detail, was den Film ausmacht. Ein Farbenspiel, das seinesgleichen sucht. Inhaltlich stimmt der Film schon nachdenklich und zeigt Parallelen zur Zerstörung unseres Planeten durch die Profitgier der Unternehmer auf. Was in dem Film passiert, ist bereits in etwas anderer Form schon auf der Erde passiert. Trotz dieser Mahnung an den Umgang mit der Natur fesselt der Film auf einzigartige Weise und zeigt auch viel Gefühl.
 
Unbedingt ansehen!!! Ich schaue ihn mir übermorgen nochmals an - dann in 3D.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Dynamik und Dilemma

Was für eine wissenschaftliche Überschrift für eine Situation, in der es doch nur um Gefühle geht ... Vielleicht ist es ein Versuch, alles objektiver zu sehen. Aber wer mich kennt weiß, dass ich das nicht gut kann, wenn es ums Herz geht. Und genau darum geht es, denn mein Herz will einen völlig anderen Weg gehen als der Kopf.
 
Was soll man tun, wenn plötzlich und unerwartet ein Mensch in ein geregeltes Leben tritt und sich derart ins Herz hineinbohrt, als das man Tag und Nacht an nichts anderes denken kann. Solche Augenblicke sind im Leben selten, manch einer erlebt sie nie: vom ersten Augenblick an zu wissen, dass der Mensch, der einem gerade einen Kuss gegeben hat, es wert ist, noch viel mehr an Gefühlen zu investieren als eh schon da sind. Noch besser: man weiß dies schon vor dem ersten Kuss.
 
Das uneingeschränkt verständliche Dilemma dabei: eben dieser Mensch empfindet genauso und würde viel mehr geben. Jedoch muss er sich schützen, um nicht verletzt zu werden. Verletzt zu werden von mir und meinem Leben, was ich bisher geführt habe. Und genau hier kommt die Dynamik ins Spiel. Das Leben ist voller Veränderungen und eingelebte, fast schon starre Strukturen können aufbrechen. Nur gehört sehr viel Mut dazu, diese Veränderungen zu initiieren und zu leben.
 
Ich stehe vor einer Wegkreuzung und weiß nicht, ob ich den bisherigen Weg weitergehen oder einfach abbiegen soll. Mein Herz hat diese Entscheidung schon getroffen. Sollte sich mein Kopf anders entscheiden, wird es nur noch ein holpriger Weg sein, auf dem ich wandle.
 
my love for you